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Dr. Joachim + Yvonne Heimbach · Kopfgebäude · Batteriestr. 1 · 41460 Neuss

Zahnärztliche Schlafmedizin

Geräusche, die im Schlaf durch flatternde Bewegungen des Gaumens, des Zäpfchens, zum Teil auch des Zungengrundes und des Rachens beim Atmen entstehen, bezeichnet man als Schnarchen. Schnarchen an sich ist nicht gefährlich, wenn die Schlafarchitektur ( durchlaufen der verschiedenen Schlafphasen ) des Betroffenen und des Partners nicht darunter leidet. Dies ist jedoch häufig der Fall. Das Erreichen der verschiedenen Schlafphasen ist für den Menschen eminent wichtig. Vor allem die Tiefschlafphase wird als Erholungsphase bezeichnet. In dieser Phase kann der Mensch körperliche und geistige Funktionen stabilisieren, die Wundheilung ist gesteigert, das Immunsystem wird gestärkt. Wird der Schlaf so gestört, dass der Mensch diese Phase nicht erreicht, kann das massiven Einfluss auf die Gesundheit haben.

 

Zudem leiden die Patienten oft unter erheblicher Tagesmüdigkeit, die nicht nur eine reduzierte Leistungsfähigkeit zur Folge hat, sie kann oft auch in spontanen Schlafattacken münden und als Sekundenschlaf im Straßenverkehr zu Unfällen mit fatalem Ausgang führen.

 

 

Schnarchen ist oft auch ein Hinweis für ein nicht erkanntes, nächtliches Schlafapnoesyndrom. Bei der obstruktiven Schlafapnoe ist die Sauerstoffversorgung drastisch reduziert, mitunter sogar vollständig unterbrochen. Als zertifiziertes Mitglied der deutschen Gesellschaft für für zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) sind wir kompetenter Bestandteil eines interdisziplinären Netzwerks aus Lungenfachärzten, Schlafmedizinern, HNO-Ärzten und Zahnärzten, und können Sie so vertrauensvoll begleiten.

 

Eine individuell angepasste „Unterkieferprotrusionsschiene“ kann eine obstruktive Schlafapnoe therapieren. Dieses, leicht einzusetzende, therapeutische Mittel bewirkt eine Vorverlagerung des Unterkiefers, erreicht eine Öffnung des Atemweges und kann so eine Sauerstoffunterversorgung wirksam vorbeugen.

 

Ob und welche Schiene für Sie geeignet ist, werden wir feststellen und Ihnen ausführlich darlegen.

 

Übrigens, wussten Sie,

  • dass über 30 Millionen Menschen in Deutschland schnarchen
  • dass dies geschlechtsunabhängig ist und sowohl Männer als auch Frauen betroffen sind
  • dass es Maßnahmen gibt, die Sie selber beeinflussen können, um ein Schnarchen zu reduzieren (Stichwort: „Schlafhygiene“)
  • dass eine „Schnarchtherapie“ eine Vorbeugung gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes und Schlaganfall darstellt

 

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